von Beate Albrecht
Ein Theaterstück über Freundschaft, Identität, Cybermobbing und die digitale Welt für Menschen ab der 6. Klasse.
CYBR ist ein kraftvolles, zeitgenössisches Theaterstück über das Erwachsenwerden in einer Welt, in der ein Klick alles verändern kann.
Zwischen Schulhof, Ferienfreiheit und sozialen Netzwerken erzählt es die Geschichte von Ricky, Feli und Sahli – drei Jugendlichen auf der Suche nach Anerkennung, Zugehörigkeit und Halt.
Als Ricky einen ehrlichen Text über Angst, Ausgrenzung und das Gefühl des Alleinseins postet, scheint es zunächst ein mutiger Schritt zu sein. Der Beitrag bekommt Zustimmung und Reichweite, doch die Stimmung kippt. Hate, Missverständnisse und ein manipuliertes Video machen Ricky plötzlich zum Ziel. Likes werden zur Waffe, Schweigen zur Gefahr, Kontrolle geht verloren.
Mit schnellen Szenen, Musik, Live-Kommentaren und direkter Ansprache verbindet das Stück reale Schulhoferfahrungen mit der Logik digitaler Öffentlichkeit. Humor trifft auf Härte, Leichtigkeit auf Angst. Im Zentrum steht die Frage: Wie bleiben wir menschlich, wenn Algorithmen lauter sind als unser Gewissen? Das Stück verurteilt nicht, sondern lädt zum Hinschauen, Mitfühlen und Zusammenhalten ein.
„Natürlich bleibt es in dem Stück nicht beim Angst verbreiten, sondern es werden Wege gezeigt, die Mut machen: Verzeihen und freundschaftliche Gespräche.“
„Das Theaterstück CYBR hat uns sehr berührt. Es zeigt eindrucksvoll, wie verletzlich wir Menschen sein können und wie tief Worte, auch im digitalen Raum, uns treffen können. Das Stück ist schnelllebig; Es fühlt sich so an als würde man hineingezogen werden, wie als würde man eine VR-Brille aufsetzen, und die Welt um sich herum vergessen. Zwischendurch gab es Publikumsbeteiligung und wir wurden für einen kurzen Moment wieder daran erinnert, dass wir in einem Theaterraum sitzen."
„Mit ihrem authentischen Spiel haben uns die Schauspieler:innen regelrecht in das Stück hineingezogen. Wir konnten mit allen Figuren mitfühlen. Die Abwechslungsreichen Passagen haben dafür gesorgt, dass wir zwischen all den emotional ergreifenden Szenen zwischendurch aufatmen und lachen konnten. Witz, Mitgefühl, Erschrockenheit und Hoffnung, das waren alles Gefühle, die bei uns aufgekommen sind."
„Da ich aus einer älteren Generation komme, dachte ich anfangs, 'mal sehen wie viel ich verstehen werde und was die Jugendlichen heutzutage so beschäftigt'. Schnell ist mir während des Stücks bewusst geworden, dass es die gleichen Dinge sind, die uns alle immer beschäftigt: Gut genug sein zu wollen, gesehen zu werden, akzeptiert zu werden."
„Ich fand es spannend, wie viel ich auch aus meiner eigenen Lebensrealität wieder erkannt habe, wie ich mich teils mit den verschiedenen Figuren identifizieren konnte und wie viele Parallelen ich auch bei mir im Arbeitsalltag sah. Definitiv ein Stück, das nicht nur für Jugendliche interessant ist, sondern etwas für alle Generationen ist."
„Ein starkes Stück, was nachwirkt und zum Nachdenken anregt."
„Ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig es ist Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und wie wichtig es ist, achtsam mit seinen Mitmenschen umzugehen. Besonders gelungen fand ich die Metapher der Schildkröte, die in dem Stück etwas Lebendiges, wunderschönes und schutzbedürftiges symbolisiert. Und natürlich wurde diese einfach zuckersüß umgesetzt!"
| Regie: | Beate Albrecht / Kevin Herbertz |
| Musik: | Jakob Jentgens |
| Schauspiel: | Beate Albrecht / Kevin Herbertz Megan Fast Ramon Linde Paul Frenke |
| Bühne: | Marlene Raab / Karsten Albrecht |
| Choreographie: | Johannes Walter |
Thema: Cybermobbing, Social Media, Identität, Freundschaft, Mut zur Ehrlichkeit
Zielgruppe: Jugendliche ab 12 Jahren, Schulen, Jugendtheater
Dauer: 60 Min. + optional 30 Min. Nachgespräch oder 60 Min. Nachgespräch+Plus
Technik: Spielfläche von mind. 5 m x 5 m. Licht und Ton bringen wir mit.
Gage: 1.200,- € zzgl. Fahrtkosten von 0,35 € pro km und evtl. Übernachtung für 4 Personen. Doppelvorstellungen reduzieren die Honorar-, Anschlussvorstellungen die Nebenkosten.
Zzgl. 250,- € für ein optional buchbares Nachgespräch+Plus.
Publikumsbegrenzung: Wir bitten bei Schulveranstaltungen unsere Publikumsbegrenzung von 150 SchülerInnen zu beachten.
